GmbH oder UG? Entscheidungstool: So finden Sie die passende Rechtsform für Ihren Markteintritt

Für internationale Unternehmen stellt sich beim Markteintritt in Deutschland eine zentrale Frage: Soll es eine GmbH oder eine UG (haftungsbeschränkt) sein? Beide Rechtsformen beschränken die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen, unterscheiden sich jedoch deutlich in Kapital, Außenwirkung und bürokratischem Aufwand. Dieses Entscheidungstool hilft Ihnen, Ihre Prioritäten zu klären und die passende Rechtsform zu wählen.

Was die beiden Rechtsformen unterscheidet

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist die etablierte Rechtsform für Kapitalgesellschaften in Deutschland. Ihr Mindeststammkapital beträgt 25.000 Euro – bei Anmeldung muss mindestens die Hälfte eingezahlt sein. Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) ist eine Variante der GmbH, die mit einem geringeren Stammkapital gegründet werden kann, bereits ab 1 Euro. Dafür verpflichtet sie sich, 25 % des Jahresüberschusses als Rücklage einzubehalten, bis das Stammkapital 25.000 Euro erreicht.

Beide Gesellschaften müssen im Handelsregister eingetragen werden. Die Eintragung erfolgt durch den Notar; die Kosten richten sich nach dem Geschäftswert. Auch der Jahresabschluss unterliegt den Regelungen des Handelsgesetzbuchs. (Stand: prüfen Sie die aktuellen offiziellen Angaben)

Das Entscheidungstool: Kriterien-Checkliste

Beantworten Sie die folgenden fünf Fragen. Notieren Sie, ob Ihre Tendenz eher bei „A“ oder „B“ liegt. Die Auswertung am Ende zeigt eine erste Richtung, ersetzt jedoch keine Einzelfallber

Offizielle Quellen

Weitere Informationen finden Sie auf den offiziellen Websites:

Alle Angaben ohne Gewähr – bitte prüfen Sie die aktuellen offiziellen Informationen.

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